interstitielle Lasertherapie

 

Die sog. interstitielle Lasertherapie ist eine  Laserbehandlung direkt in dem zu behandelnden Körpergewebe, betroffenem Organ bwz. Gelenk. Auf diese Weise ist es möglich, die gesamte Lichtenergie mit nur wenig Intensitätsverlust in das Behandlungsgebiet zu bringen. Verbindet man diese Therapie mit der meist intravenösen Gabe eines sog. Photosensitizers (d.h. einer Lichtempfindlichkeit erzeugenden Substanz), dann spricht man von Photodynamischer Therapie (PDT). Diese Photosensitizer haben die Eigenschaft in die Krebszellen einzudringen. Dies macht man sich besonders in der Krebsbehandlung zu Nutze.

Besonders gut kann Krebsbefall folgender Organe behandelt werden:

Prostata, Harnblase, Brust, Bauchspeicheldrüse, Magen, Leber, Lunge, Hirn, Lymphdrüsen, Speiseröhre, Gebährmutter, Vulva.

Basaliome und Keratosen u.a. kosmetische Hautkorrekturen sind ebenso durch interstiellen Lasertherapie  gut behandelbar. Aber auch in Parasiten, Bakterien und Viren dringt der Photosensitizer ein,so dass diese vernichtet werden bzw. absterben. Deshalb eignet sich diese Therapie gut zur Behandlung von antibiotikaresistenten Infektionskrankheiten, MRSA, Borreliose etc. Der besondere Vorteil sind die fehlenden gravierenden Nebenwirkungen.

Folgende orthopädischen Erkrankungen sind ebenso gut behandelbar:

Arthrosen der Kniegelenke, Hüfte, Bandscheiben, andere Arthrosen.

Zur Gewichtsreduktion kann durch Lasertherapie Bauchfett in einer einzigen Sitzung eingeschmolzen werden.

 

Interstitielle Lasertherapie