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Fiebertherapie


Hierbei wird durch intravenöse Verabreichung von Bakterientoxinen eine aktive Fieberreaktion erzeugt, die dazu dienen soll, das körpereigene Immunsystem anzuregen. Es kommt dabei  vorübergehend zu Schüttelfrost und einer Erhöhung der Körpertemperatur.Die Fieberreaktion kann einige Stunden anhalten. Die Patienten werden dabei sorgfältig überwacht und erhalten begleitend Infusionen.

Nicht angewendet werden sollte die Fiebertherapie z.B. bei schwereren Herzerkrankungen, Leber- oder Nierenfunktionsschwäche, Neigung zu Fieberkrämpfen oder Epilepsie, ausgeprägter Hirndurchblutungsstörung, Hirntumoren, Schilddrüsenüberfunktion und Thrombosen.

Es ist bekannt, dass viele Patienten vor Auftreten ihrer Krebserkrankung lange Zeit keine fieberhaften Infektionen durchgemacht haben. Offensichtlich hat das Fieber eine schädigende Wirkung auf Tumorzellen. Vor Einführung der Zytostatika spielte die Fiebertherapie eine wichtige Rolle in der Krebsbehandlung. Auch heute hat sie einen festen Platz in der Reihe komplementärer Krebstherapien.