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Prostatakrebs (Prostatakarzinom)

Beim Prostatakarzinom handelt es sich um eine bösartige Neubildung der Vorsteherdrüse und ist nach dem Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) und dem kolorektalen Karzinom (Darmkrebs) an dritter Stelle bei den krebsbedingten Todesursachen der Männer.

Die Erkrankung kann in unterschiedlichen Bereichen der Prostata beginnen und breitet sich zunächst innerhalb der Prostata aus. Im weiteren Verlauf gelangen Tumorzellen sowohl über die Lymphbahnen zu den Lymphknoten als auch über die Blutbahn zu anderen Körperregionen. Dort kann es zur Bildung von Metastasen (Tochtertumoren) kommen. Betroffen sind insbesondere das Skelett, die Leber sowie die Lungen.


Verlauf und Prognose:

Im Frühstadium verläuft die Erkrankung beschwerdefrei. Im fortgeschrittenen Stadium zählen Miktionsstörungen (Blasenentleerungsstörungen) und Knochenschmerzen zu den Symptomen. Wenn der Betroffene über Symptome klagt, hat häufig schon eine Metastasierung in die lokalen Lymphknoten oder in das Skelett stattgefunden. Die Chancen auf Heilung sind am größten, wenn noch keine Metastasen vorliegen und der Tumor die Organgrenzen noch nicht überschritten hat.

 

Im Frühstadium kann  Prostatakrebs auch mit der photodynamischen Therapie behandelt werden.

Therapieablauf:

1. intravenöse Gabe von natürlichen Photosensitizern. Infusionsdauer 3 Stunden.

2. Einlegen eines Katheters über die Harnröhre zur Laserlichtaplikation.

3. Gabe von Laserlicht verschiedener Wellenlängen (Rot-, Blau-, Gelblichtlaser) jeweils 20 Min. 

 

Für die Laserlichttherapie mit Katheteraplikation ist lediglich eine lokale Betäubung erforderlich. Während der Therapie tritt wegen fehlender Wärmebildung des Niedrigenergielasers mit zylindrischer Abstrahlung keine Hitzeentwicklung auf ( 500 mWatt). Für die  photodynamische Therapie wird lediglich Lichtaktivierung benötigt. Eine zusätzliche Gabe von molekularem Sauerstoff unterstützt die Behandlung. Besonders vorteilhaft ist diese schonende Therapie für Patienten  über 70 Jahren, mit chronischen Begleiterkrankungen, die einen nur gering- bis mittelgradig erhöhten PSA Wert haben ( < 15ng/ml) sowie einen niedrigmalignen Krebszelltyp (Gleason 5-7). Idealerweise sollte die Prostata nicht stark vergrößert sein (< 60ml).

weitere Therapiemöglichkeiten bei Prostatakrebs:

die Auswahl der Therapieverfahren erfolgt auf Grundlage einer Analyse der Tumorart, Tumoraktivität und der Stoffwechselsituation des Tumors sowie unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Lebenssituation. Des Weiteren führen wir eine speziellen Medikamenten-Sensitivitätstest [1] durch, der unter dem Mikroskop anzeigt, ob das Medikament auf die Tumorzelle wirkt.

 

  • Immuntherapien:

    • GcMAF
    • Misteltherapie
    • Thymustherapie
    • Tumor-Impfung
  • Infusionstherapien - zielgerichtet basierend auf Labortests  (Auswahl der Therapeutika u. a. nach Medikamenten-Sensitivitätstest, Zellproliferations-Marker etc.)

  • Ozontherapie
  • Chemotherapie
  • Andere Therapien:

  • Galvanotherapie
  • Fiebertherapie
  • Begleittherapien:

  • Energiemedizin

Des Weiteren erhalten Sie von uns Hinweise zu Ihrer individuellen Therapie, die Sie selbst durchführen können.


Literatur

  1. Rüdiger N, Stein EL, Schill E, Spitz G, Rabenstein C, Stauch M, Rengsberger M, Runnebaum IB, Pachmann U, Pachmann K.

    Chemosensitivity Testing of Circulating Epithelial Tumor Cells (CETC) in Vitro: Correlation to in Vivo Sensitivity and Clinical Outcome.

    J Cancer Therapy 2013, 4:597-605